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ISPM 15 steht für Internationaler Standard für Pflanzengesundheitliche Maßnahmen für Holzverpackungen im internationalen Warenverkehr.

Hintergrund: Im internationalen Warenaustausch mit Verpackungsmaterial aus Rohholz sind in der Vergangenheit immer wieder Holzschädlinge (z. B. Asiatischer Laubholzkäfer) verschleppt worden, die eine große Gefahr für einheimische Waldbestände darstellen.

Aus diesem Grund hat die internationale Planzenschutz-Konvention IPPC im Jahre 2002 den „internationalen Standard für phytosanitäre Maßnahmen" (ISPM) Nr. 15 für Holzverpackungen im internationelen Warenverkehr erlassen, welcher die phytosanitäre (pflanzengesundheitliche) Qualität der Holzverpackungen verbessern und somit das Risiko der Einschleppung von Holzschädlingen verhindern sollen. Der Standard ist in vielen Ländern als geltende Rechtsvorschrift übernommen worden.

Die Nichtbeachtung kann zur Annahmeverweigerung oder Rücksendung der Ware führen.

Die phytosanitäre Behandlung dient ausschließlich dem Abtöten aller Stadien tierischer Schadorganismen, welche sich zur Zeit der Behandlung im Holz befinden. Ein Schutz vor Pilzbefall ist mit einer solchen Behandlung nicht verbunden.

Solange die Verpackung selbst unverändert bleibt, kann einmal behandeltes und entsprechend markiertes Holz immer wieder genutzt werden, ohne dass eine Neubehandlung erfolgen muss.

Von den zwei in der Richtlinie zulässigen Behandlungsverfahren zur Entwesung des Holzes ist in Deutschland nur eine Hitzebehandlung des Materials statthaft. eine Begasung mit Methylbromid ist aus umwelt- und gesundheitlichen Gründen hierzulande verboten. Der Einsatz von Holzverpackungen, die in Drittländern mit Methylbromid behandelt wurden, ist jedoch weiterhin zulässig.

Der Standard gilt für Vollholz (Nadel- oder Laubholz) mit mind. 6 mm Dicke, das für Verpackungen oder Stauholz verwendet wird.



IPPC-Logo zur Kennzeichnung gemäß ISPM 15